Geschichte

Letzte Neuigkeiten

  • Schreibwerkstatt
    29.11.2016

    Von der Höhlenmalerei über die Hieroglyphen bis zur Mittelalterkalligraphie lernte eine 6. Klasse in der Schreibwerkstatt das History Lab kennen. Ein Highlight war die Herstellung von Papyrus für alle und Schreibversuche mit dem Stilus (... daher "Stil"!) auf Wachstafeln. Echtes Pergament gab es "nur" als Ansichtsexemplar, dafür übten wir uns in der Karolingischen Minuskel und opulent gestalteten Initialen!

  • Projekttag Mittelalter der 8c
    17.11.2016

    Die mittelalterlichen Lebenswelten von Bauern, Mönchen und Rittern lernte die 8c im Projekttag des History Lab genauer kennen. Die beschwerliche Feldarbeit der Bauern durch das ganze Jahr wurde greifbar. Butter wurde natürlich im Butterfass selbst gemacht (siehe Foto)! Die Mönche hatten u.a. eine bedeutende Rolle als Bewahrer der Schrift und Überlieferer des Wissens ihrer Zeit und der Antike. Auf Pergament zu schreiben wäre selbst heute noch viel zu teuer! Last not least ist der Ritter schon mit seiner Ausrüstung oft missverstanden. Der gut erkennbare helle Gambeson - ein wattierter Unterrock - ist ein effektiv schlagdämpfender Teil der Ausrüstung. Viel zu schnell verflog unser Projekttag Mittelalter!

  • Lab strikes again
    9.11.2016

    Römer und Germanen standen über Jahrhunderte in engem Kontakt und Austausch, oft auch in Konflikten. Das History Lab machte diese Begegnung für die Schülerinnen und Schüler einer Klasse der Bettinaschule hautnah erlebbar. Links auf dem Bild ist ein germanischer "Stammeskrieger" (mit Kleinschild und Speer) zu sehen, versus den römischen Legionär (mit Kettenhemd).

  • Steinzeittag
    26.9.2016

    Zwei sechste Klassen lernten im Grüneburgpark die Jagd- und Feuertechniken der steinzeitlichen Jäger (passend zum momentanen Stand der Klasse im neuen Fach Geschichte) kennen. Das Schleudern erfordert Ausdauer und machte viel Spaß, mit dem Feuerbohrer gelang einem Spitzenteam sogar die Raucherzeugung - wie man auf dem Foto sieht!

  • Danke für die Spende!
    19.9.2016

    Das "History Lab" dankt den Eltern und dem Förder- und Ehemaligenverein der Bettinaschule für die substantielle Spende zur thematischen Ausweitung unserer Angebote an unserer Schule. Das "History Lab" macht den Schülern unserer Schule Geschichte zum Anfassen direkt in Workshops zugänglich, neu ist nun z.B. ein Butterfass (welches nächste Woche "in Betrieb" gehen wird), mittelalterliche Trippen (gegen den erheblichen Straßenschmutz, daher unser Verb "trippeln") und ein frühmittelalterlicher (wie auch von den Franken getragener) Helm. Hier kann man nocheinmal in unserem Flyer alles über das "History Lab" erfahren. Die Klasse 6c der Bettinaschule repräsentierte die neuen Gegenstände schwungvoll auf unserem Schulfest mit einem Stand zu den Steinzeitbauern und mit einem Ausblick auf die Entwicklung der Handmühlen bei den Römern. Die Kinder der Klasse haben viele zum Mitmachen (dreschen, worfeln und mahlen) eingeladen und selber fast 3 Kilo (!) sehr fein ausgemahlen. Steinstark! Hier kann man die Bilder anschauen.

  • Römertage der 6c auf der Saalburg
    7.9.2016

    Die Klasse 6c lernte die Römer gleich in der ersten Schulwoche auf der Saalburg intensiv und von vielen Seiten kennen, u.a. trafen wir die ehemalige Namenspatronin unserer Schule, Viktoria (mit Palmwedel und Flügeln). Die legendäre Testudo (=Schildkröte) werden wir bald auf unserem Schulhof noch weiter perfektionieren, auch was "dextram" und "sinistram" bedeutet ist noch durchaus übenswert... Vgl. zur Testudo auch das Bild vom Ende des letzten Schuljahres! Originale Keramik- und Metallfunde waren ein sehr interessanter Einstieg in die Archäologie im neuen Fach Geschichte und rundeten unseren Besuch ab - wie man auf den Bilder sehen kann.

  • Ausflug zum Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden - ein Bericht von Nadim Miakhil (Q2)
    12.7.2016

    Am Montag den 11.07.2016 besuchten wir, der Q2 Geschichte Leistungskurs, das Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts verknüpften wir die schulischen theoretischen Inhalte mit praktischen Erfahrungen aus dem Archiv. Wir schauten uns historisch bedeutende Dokumente aus nächster Nähe an. Wir sahen wo die Quellen, die wir im Unterricht behandeln, ihren Ursprung finden. Durch das Archiv wurden wir geführt von Herr Müller-Henning, er zeigte uns sogar gleich am Anfang unseres Projekttages einen Ausschnitt aus der Geschichte der Bettinaschule. In einem gelben dezenten Ordner, mit einem schwarzen Stempel des Hauptstaatsarchivs und der Aufschrift Abt: 504 Nr. 3585, befand sich eine der wahrscheinlich wichtigsten historischen Befunde der Bettinaschule im Westend. In dem Ordner lag eine Originalausgabe der Schülerzeitung "Bienenkorb Gazette" aus dem Jahre 1967. Darin ging es um die Frage oder mehr dem Verlangen nach Aufklärung über ein damals sehr heikles Thema, der Sexualität des Menschen und den damit allumfassenden Informationen. In der vorliegenden Ausgabe lag des Weiteren ein Umfragebogen mit sehr intimen und privaten Fragen über Sexualität, welche die Schüler ausfüllten und anonym abgaben. Nach der Veröffentlichung der Ergebnisse war besonders die Öffentlichkeit empört über die Fragen und dem höchst erotischen Inhalt der Antworten. Gemeinsam lasen wir verschiedene Leserbriefe welche in der Akte für das Kultusministerium gesammelt waren. Die Schulleitung unterstützte das Bestreben der Schüler, denn ihre Meinungen haben einen großen Stellenwert, besonders wenn es um Aufklärung geht. Die Exkursion in das Jahr 1967 zeigte uns, dass gerade solche Bewegungen der Freiheit notwendig waren um das für uns heute selbstverständliche Recht auf Aufklärung und Meinungsfreiheit ermöglichen zu können. Später sprachen wir mit Herrn Müller-Henning über die Aufgaben eines Archivars. Ein Archivar hält entscheidende historische Ereignisse, in Form von Dokumenten, nach seiner Ermessensentscheidung, zu der Wichtigkeit eines Dokuments, auf ewig am Leben, Dinge die wir keinesfalls vergessen dürfen. Dazu machten wir einen Rundgang durch das Hauptstaatsarchiv und bekamen einen Einblick in einige Stationen, welche die Dokumente oder Schreiben passieren müssen, bevor sie vor uns liegen können. Darunter waren beispielsweise auch Werkstätte zur Restaurierung. Eine Dame, die dort arbeitete, zeigte uns einige alte Schriften die geschädigt waren, wie ein etwas dickeres Buch mit einem großen zackigen Loch, das durch ein Granatensplitter im Zweiten Weltkrieg entstand und erklärte uns die dann darauf folgenden Maßnahmen und Schritte, die sie unternehmen um das Stück Geschichte zu erneuern und damit zu retten. Am Ende des Projektes wurden wir noch durch Hallen, die durch dicke Safe Türen gesichert waren, herumgeführt und sahen sehr bedeutende und originale Schriften aus der Geschichte, darunter eine Replik Goldenen Bulle Frankfurts aus dem Jahre 1356, das einem Grundgesetz des Heiligen Römischen Reichs entspricht. Oder der Originalentwurf zum Heutigen Wappen des Landes Hessens, ein Brief Wilhelm I mit der Mitunterzeichnung durch Reichskanzler Otto von Bismarck, die Busverbindungspläne aus den 20er Jahren, .... Abschließend können wir sagen, dass die Fahrt eine gute Erfahrung war und uns im schulischen Lernprozess weiter gebracht hat.

  • Ein toller Tag!
    29.6.2016

    Ausgehend von der Frage nach der Umwälzung der Lebensverhältnisse durch die Industrielle Revolution konnte die Klasse 8d gestern im Rahmen des History Lab auf dem Birkenhof in Egelsbach eine direkte Erfahrung mit den Themen Woll- und Getreideverarbeitung machen. Die Schülerinnen und Schüler säuberten, kardierten, verspannen, verwebten und filzten die Wolle einer seltenen Schafart und konnten anschließende dreschen, mahlen und Stockbrot backen - das schmeckte uns! Hier kann man sich die Fotos des Tages anschauen.

  • Römerwandertag am Limes
    22.6.2016

    Am 20.6.2016 wanderte der Lateinkurs 7b/c zum ersten Mal auf der hessenweiten Schulwanderung gemeinsam mit zehn anderen Schulen und insgesamt fast 300 Schülerinnen und Schülern auf den Spuren der Römer am Limes entlang bis zur Saalburg. 16 Lateinschülerinnen und -schüler der Bettinaschule begaben sich mit drei begleitenden Lehrern auf eine Zeitreise in die Antike und konnten ein wenig erahnen, wie anstrengend die Verteidigung der Grenze zu den wilden Germanen für die Römer gewesen sein muss. Der Adler der achten Kohorte wurde von den Schülerinnen und Schülern auf der 7 km langen Route erfolgreich gegen die Angriffe der Germanen verteidigt und nach der Besichtigung der Saalburg und einer kleinen Stärkungspause konnten wir uns am Schluss über einen tollen 3. Platz freuen! Als Gewinn konnten wir die Replik einer ampulla mit nach Hause nehmen, die nun im Fundus des History Lab der Bettinaschule zur Verfügung steht. Eine tolle - und zugegebenermaßen auch sehr anstrengende - Erfahrung, die uns lange in Erinnerung bleiben wird! Hier kann man die Bilder anschauen.

  • Projekt Jüdisches Leben in Frankfurt e.V. - Besuch von Raymon Grossman aus Chicago
    13.6.2016

    Am Montag, dem 23. Mai 2016, besuchte uns der Sohn einer ehemaligen jüdischen Schülerin, Trudel Adler, der damaligen Victoriaschule mit seiner Frau, um die heutige Bettinaschule und die Stadt Frankfurt zu besichtigen. Dafür reisten sie aus Chicago an. Ein paar Schüler und Lehrer begrüßten Mr. und Mrs. Grossman am Montag im Foyer unserer Schule, gemeinsam gingen wir zur Gedenkstätte auf unserem Schulhof. Dort entdeckte er den Namen seiner Tante, Lotte Adler, welche mit seiner Mutter und seiner anderen Tante die Victoriaschule besuchte. Seine Mutter floh 1934 im Alter von 21 Jahren in die USA.
    Als nächstes gingen wir zu den Informationstafeln im ersten und zweiten Stock unserer Schule, dort schauten wir uns einige Bilder an und sprachen über die Geschichte der Victoria-/Bettinaschule. Daraufhin trafen wir uns mit der Klasse 9b von Frau Hoffmann und dem Geschichtsleistungskurs der Q2 von Frau Speca und Mr. und Mrs. Grossman erzählten uns wie ihre beiden Familien flohen und in den USA ein neues Leben begannen!
    Dabei erfuhren wir wie verschieden die einzelnen Familienschicksale waren und wie die Betroffenen damit umgingen. Sie machten deutlich, dass Trudel weiterhin Frankfurt liebte trotz der teils schlechten Erinnerungen. Mrs. Grossmans Mutter, die aus Bayern stammte, wollte hingegen nichts mehr mit Deutschland zu tun haben und mit ihrer Vergangenheit abschließen.
    Mrs. Grossman beschrieb, dass sie sich zwar mit Deutschland verbunden fühlt, sie das aber eher als eine Hass-Liebe empfindet, da Deutschland das Land ist, welches ihre Familie tötete. Trudel Adler dagegen erzählte ihrem Sohn, Raymon viel von ihrem Heimatland Deutschland.
    Bemerkenswert fanden wir, wie offen und lebensfroh ein Mensch mit so einer Geschichte sein kann, auch seine Mutter war laut Erzählungen eine offene und herzliche Person. Wie zum Beispiel, als sie in den USA gefragt wurde, wie man denn ihren Namen ausspreche, daraufhin antwortete sie immer: "Trudel, as in strudel. "s" in strudel is for sugar and I'm sweet enough without it." Hier kann man sich die Bilder des Besuches anschauen.

  • Jagdwaffen der Steinzeit
    21.4.2016

    Bei einem Kurzbesuch des "History Labs" in der Klasse 6 ging es fächerübergreifend um die erstaunlichen Fähigkeiten und ebenso simplen wie effektiven Jagdwaffen der Steinzeit wie die hier demonstrierte Speerschleuder. Diese Jagdwaffe nutzt geschickt die Kraft des Hebels um die möglichen Wurfdistanzen zu erhöhen.

  • Aktionstag der 5c
    20.4.2016

    Im Rahmen ihrer Exkursion zum Birkenhof nach Egelsbach lernte die Klasse 5c die Mühen des Pflügens in der Steinzeit mit einem hölzernen Pflug und einem eisernen Nachfolgemodell kennen. Mit einiger koordinatorischer Übung pflügte es sich mit dem Holzpflug (vom Klassenlehrer gebaut, Modell 2.0) leichter. Nach der Aussaat des Getreides und weiteren Steinzeitversuchen ging ein interessanter Vormittag bei bestem Wetter auf dem Birkenhof leider viel zu schnell vorbei! Der Aktionstag fand im Rahmen des "History Lab" des Faches Geschichte statt. Hier kann man in dem Informationsflyer nachlesen und hier die Bilder des Tages anschauen.

  • Flyer "History Lab"
    23.3.2016

    Seit dem Schuljahr 2013/14 bieten wir das "History Lab" für alle Jahrgangsstufen an. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, im Rahmen von einzelnen Unterrichtsstunden oder Projekttagen historische Lebenswirklichkeiten zu erproben. Schwerpunkte des Geschichtslabors sind die Epochen "Steinzeit", "Römer" und "Mittelalter". Im Sinne der experimentellen Archäologie wird gesponnen, gepflügt, geschleudert, gekocht, geschnitzt, gekämpft und vieles mehr. Jetzt kann man sich hier direkt mit unserem Infoflyer informieren.

  • Ausstellung der Gedenkstätten AG
    27.1.2016

    Zum Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27.01.1945 hat die Gedenkstätten AG wie jedes Jahr eine Ausstellung vorbereitet. Den Schwerpunkt in diesem Jahr bilden die Auschwitzprozesse. Die Ausstellung kann im 2. Stock besichtigt werden.

  • Exkursion der Q1 nach Buchenwald und Weimar
    26.1.2016

    Mit Blick auf den kommenden Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27.01.1945 unternahm der Grundkurs Geschichte der Q1 eine Exkursion zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald und nach Weimar. Dort setzten sie sich mit der Geschichte des Ortes und der deutschen Vergangenheit auseinander.

  • Selin über die Studienfahrt zum ehemaligen KZ Buchenwald
    12.12.2015

    Die Schülerin Selin S. Acet aus der Jahrgangsstufe Q3 hat einen - trotz der jetzigen Klausurenzeit mit bis zu vierstündigen LK-Klausuren - sehr ausführlichen Bericht über ihre Erlebnisse und Eindrücke bezüglich der Studienfahrt zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald geschrieben. Hier kann man den Bericht lesen.

  • Besuch eines Legionärs
    10.12.2015

    Am 9.12. besuchte unser hauseigener Legionär zwei der Geschichtskurse der E-Phase. Neben der Ausrüstung und der Militärtechnik als Grundlage der römischen Expansion war ein Schwerpunkt des Kurzbesuches der Prozess der Romanisierung anhand von Sprache, Infrastruktur, Bauwerken sowie des Kulturaustausches. Hier kann man die Fotos des Kurzprojektes in unserer Galerie betrachten.

  • Studienfahrt zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald
    8.12.2015

    Zwei Geschichtskurse der Q3 nahmen an einer ganztägigen Studienfahrt zum ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald teil um sich einen genaueren Überblick über das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte zu verschaffen. Nach der Ankunft in Buchenwald führten zwei pädagogische Mitarbeiter vor Ort auf dem Ettersberg bei Weimar in die Geschichte des Lagers ein. Mit Hilfe von historischen Fotoaufnahmen und Zeichnungen, einem Lagermodell und dem Einführungsfilm "KZ Buchenwald / Post Weimar", in dem vor allem Zeitzeugenberichte gezeigt wurden, erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler am Vormittag einen ersten Zugang. Am Nachmittag folgte eine ausführliche, dialogisch angelegte Geländeführung. Diese begann am Carachoweg und führte über den SS-Zoo, das Lagertor, den Appellplatz, das kleine Lager, den "Sonderbau", den Häfltingskrankenbau (dort Besichtigung der Baracke), das Krematorium, die Pathologie sowie die Rekonstruktion der Genickschussanlage für sowjetische Kriegsgefangene. Zudem durften die Schülerinnen und Schüler einen Wachturm der SS ersteigen und Funde aus dem gesamten Gebiet des ehemaligen Konzentrationslagers untersuchen: Beispielsweise Knöpfe, Kämme oder auch Eisenringe für Schuhsohlen. Während des Rundgangs breitete sich bei der Rekonstruktion der unmenschlichen Grausamkeit eine zunehmend belastende Stimmung aus. Die Kursstufenschülerinnen und -schüler nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen. Diese wurden von den beiden Mitarbeiterinnen äußerst kenntnisreich und kompetent beantwortet. Bewegender Abschluss der Studienfahrt war die Verabschiedung an der Gedenkplatte. Die Platte ist mit den Namen von mehr als 50 Nationen und Opfergruppen in alphabetischer Reihenfolge graviert. Das Denkmal wird in der Mitte auf 37 Grad erwärmt - diese Körpertemperatur ist für alle Menschen gleich. Hier kann man den Erlebnisbericht der Schülerin Selin S. Acet über die Studienfahrt lesen und hier kann man Fotos der Studienfahrt auf unserer Galerie betrachten.

  • Schreiben wie die Ägypter
    29.11.2015

    Unser Wort "Papier" kommt vom altägyptischen Papyrus. Im Rahmen einer altägyptischen Schreibwerkstatt lernten die Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse während eines Kurzprojektes dieses besondere Schreibmaterial mit seiner besonderen Struktur und Farbe - man kann gegen das Licht sogar noch die einzelnen Fasern der verarbeiteten Papyruspflanze sehen - und die Hieroglyphen kennen. Neben dem Erstellen einer Kartusche mit dem eigenen Namen kam auch die Herstellung von Papyrusblättern im Zweilagenverfahren mit abschließender Pressung zum Einsatz. Das Geschichtsprojekt ist Bestandteil des "History Labs", welches seit dem Schuljahr 2013/14 besteht. Im Mittelpunkt steht die Erprobung historischer Lebenswirklichkeiten mit Hilfe der experimentellen Archäologie. Hier kann man die Fotos des Kurzprojektes in unserer Galerie betrachten.

  • Bettinaschule gegen Cheops-Pyramide - wer ist größer?
    28.11.2015

    Die sechste Klasse des Geschichtslehrers Herr S. untersuchte in einem Vermessungsprojekt, wie groß die Cheops-Pyramide im Vergleich zur Bettinaschule ist. Dabei untersuchten die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Messgeräten und mit eigenen "Meterschritten" die Größe des Schulgeländes. Das Ergebnis: Eine Länge von 110m und eine Breite von 60m. Verglichen mit den majestätischen Maßen der Cheops-Pyramide mit 230m Seitenlänge und 146m Höhe ist das eher bescheiden. "Die Bettinaschule wäre daher ziemlich platt, wenn wir die Pyramide hier aufstellen würden", so das Fazit der Schülerinnen und Schüler. Dennoch - die Cheops-Pyramide würde "nur" Platz 23 der der höchsten Gebäude Frankfurts belegen, aber sicherlich bei geschickter Standortwahl in Frankfurt herausragen. In den nächsten Stunden wollen die Schülerinnen und Schüler die Geheimnisse der ägyptischen Pyramiden lüften.

  • Besuch bei einer alten, ehrwürdigen Dame
    11.11.2015

    Gretel Baum-Merom ist 102 Jahre alt und lebt seit mehr als einem Vierteljahrhundert in einem mit Andenken und Erinnerungen vollen Appartement einer Seniorenanlage in der nordisraelischen Stadt Haifa. Geboren wurde Gretel Baum 1913 im Frankfurter Westend. Sie besuchte die damalige Viktoriaschule, ein Mädchengymnasium, (heute Bettinaschule) und machte dort 1932 ihr Abitur. Mit Blumen, einem Bildband über das Frankfurt ihrer Kindheit, einer Karte der Ehemaligenbeauftragten der Bettinaschule, Frau Wirwas, und eben der besagten DVD vom 100. Geburtstag ihrer Freundin, klingelte Frau Hoffmann am Zimmer in der Seniorenwohnanlage. Lesen kann man den ausführlichen Bericht über den Besuch im Downloadbereich in der Rubrik Förder- und Ehemaligenverein.

  • Der Weg zur deutschen Einheit
    18.9.2015

    Die Fachschaften PoWi und Geschichte organisieren derzeit eine Plakatausstellung im Erdgeschoss unserer Schule, die anlässlich des 25. Jahrestages der Wiedervereinigung Deutschlands die Zeit vom Ende der DDR bis heute beleuchtet. Widerstand, Solidarität und die Herausforderung des Zusammenwachsens in einem sich ständig verändernden Europa stehen dabei im Mittelpunkt.

  • Mit dem History Lab auf abenteuerlicher Zeitreise
    16.7.2015

    Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a begaben sich am Schuljahresende auf abenteuerliche Zeitreise. Bereits im Frühjahr hatten sie als Steinzeitbauern gepflügt und gesät. Nun war es Zeit für die Ernte und tatsächlich: Innerhalb kürzester Zeit wurde das Feld, welches durch den Birkenhof in Egelsbach zur Verfügung gestellt wurde, durch den Eifer der Klasse abgeerntet. Stolz konnte die 6a den Lohn ihrer Arbeit beim abschließenden Pizza backen genießen. Hier können die Bilder der Exkursion auf unserer Flickr-Galerie betrachtet werden.

  • Wolltag
    14.7.2015

    Landwirtschaft zum Anfassen - das erlebte die Klasse 6e auf ihrer Jahresabschlussexkursion auf dem Birkenhof in Egelsbach. Vom Schaf bis zum gewebten Hemd erforschten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Etappen der Wollverarbeitung. Darüber hinaus kam das Füttern der Tiere und der "Eierklau" natürlich auch nicht zu kurz. Hier können die Bilder der Exkursion auf unserer Flickr-Galerie betrachtet werden.

  • Besuch eines Legionärs
    12.5.2015

    Am 12.5. besuchte unser Legionär die Klasse 6e. Die Schülerinnen und Schüler erkundeten so die Ausrüstung von den Schuhen bis zum Helm und erprobten die Waffen- und Militärtechnik der römischen Armee, wie beispielsweise die Schildkrötenformation. Zu ihrer Zeit galt die römische Armee als die beste der Welt, wie der Legionär allen persönlich versichern konnte.

  • Steinzeittag
    3.2.2015

    Die 6e begab sich am 3.2.2015 auf eine Zeitreise in die Steinzeit. Im Rahmen eines Projekttages des "History Labs" an unserer Schule wurde im Sinne der experimentellen Archäologie gekocht, geschnitzt, gejagt und Feuer gemacht.

  • Ausstellung der Gedenkstätten AG
    27.01.2015

    Die Gedenkstätten-AG hat eine Ausstellung zum Thema "70 Jahre Befreiung des KZ Ausschwitz" erarbeitet und präsentiert sie der interessierten Öffentlichkeit am 27.01.2015. Hier können die Bilder der Ausstellung auf unserer Flickr-Galerie betrachtet werden.

  • Jüdisches Leben im Dialog
    23.9.2014

    Vom 23.9. bis 6.10.2014 kann an der Bettinaschule die Ausstellung "Jüdisches Leben im Dialog" besucht werden. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Herrn Oberbürgermeister Feldmann, der die Ausstellung am 23.09.2014 um 12.15 Uhr mit eröffnen wird. Der Fotograf Rafael Herlich, 1954 in Tel Aviv geboren, zeigt Fotografien aus den letzten dreißig Jahren jüdischen Lebens in Deutschland.

  • Spurensuche im Gallus
    9.5.2014

    In Kooperation mit zwei weiteren Schulen, in Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus und der Fachhochschule Frankfurt gestalten die Schülerinnen und Schüler der 9a in einer Projektwoche einen virtuellen Rundgang mit dem Titel "Spurensuche im Gallus - Schüler erklären Geschichte". Hierzu entwickelten anlässlich des ersten Auschwitzprozesses im Haus Gallus das Mehrgenerationenhaus und die Fachhochschule Frankfurt ein Xenos-Projekt mit verschiedenen Präsentationsformen. Hier kann man den Artikel in der Frankfurter Neuen Presse lesen.

  • Lesung aus dem Buch "Edelweißpiraten"
    6.11.2013

    Dirk Reinhardt ließt aus seinem Buch "Edelweißpiraten" in der Aula vor der Jahrgangsstufe 8.

  • Besuch von Zeitzeugen
    27.10.2013

    Trude Simonsohn ist eine Ausschwitz-Überlebende, Sozialarbeiterin, hat Bücher über ihre Geschichte schreiben lassen und hält zahlreiche Vorträge. das Privileg, von Trude Simonsohn höchstpersönlich aus der Zeit des Nationalsozialismus berichtet zu bekommen. Zuerst erzählt sie uns von ihrer Kindheit. 1921 ist sie in der Sowjet-Union in einer jüdischen und demokratischen Familie geboren und besuchte ein Gymnasium, wo die ersten Konfrontationen mit dem Antisemitismus stattfanden. Aus ihrem weiteren Leben berichtet sie uns außerdem, dass ihr Vater im KZ-Dachau und ihre Mutter im KZ Ausschwitz ermordet worden sind. Sie wirkt trotz der Erinnerung an die wohl schlimmste Zeit ihres Lebens sehr gefasst, dennoch lässt sie viele Gefühle rüber kommen. Sie selbst bezeichnet ihre Vorträge als eine Art Trauerverarbeitung. Wir als Zuhörer können dies sehr gut erkennen, da sie während ihres Vortrages sehr gefasst und stark wirkt, und so, als habe sie ihre schrecklichen Erlebnisse schon zum größten Teil verarbeitet. Sie ermöglicht uns außerdem Einblicke in das Leben in Theresienstadt, wo sie nach vielen Monaten Einzelhaft hin deportiert worden ist. Theresienstadt war eine Festungsstadt, welche von der Gestapo 1940 in ein Gefängnis für tschechische Oppositionelle eingerichtet worden ist. Anstatt über das damalige Leid zu klagen, berichtete sie uns von der großartigen Kultur in Theresienstadt. Sie sagte, dass es nirgendwo auf der Welt als in Theresienstadt möglich sei, soviel Kultur auf einmal zu erleben. Sehr interessant war, dass sie uns mit auf den Weg gab, dass es Menschen die hassen, schwerer haben als Menschen, die gehasst werden. Es ist sehr erstaunlich, dass ein Mensch mit solch einem Hintergrund so eine Einstellung haben kann. Auch Themen wie NPD-Verbot und Blockupy wurden in der späteren Diskussion zum Thema. Sie gab uns mit auf den Weg, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und für das, was wir für gerecht und richtig halten, zu kämpfen. Dieser "Ratschlag" hat eine ganz besondere Bedeutung, da Trude Simonsohn, welche in jungen Jahren in poltischer Einzelhaft war, wohl die einzige Person im Raum war, welche wirklich weiß, was es bedeutet, eine andere Meinung als die "Mächtigeren" zu haben und dazu zu stehen. Trude Simonsohn hat uns einen weiten Einblick in das Leben als Jüdin zur Zeit des Nationalsozialismus gewährt. Wir haben sie als eine liebenswürdige und humorvolle Person erlebt, welche uns viel mit auf den Weg geben konnte, woran wir uns noch lange erinnern werden. Von Theresa Weitzel

  • 100. Geburtstag
    20.2.2013

    Frau Hellen Jarré und Frau Baum-Meróm, zwei ehemalige Schüler unserer Schule, sind 100 Jahre alt geworden. Am 20.2.2013 wurde dies an der Bettinaschule gefeiert. Die Begrüßung erfolgte durch die Schulleiterin Frau Ullrich-Borrmann. Während Frau Hellen Jarré persönlich anwesend war und ihre Geburtstagstorten anschneiden konnte, wurde Frau Baum-Meróm per Skype zugeschaltet. Während der Feier konnten sich die beiden ehemaligen Schüler unserer Schule mit unseren heutigen Schülern unterhalten. Der zudem anwesende Professor Wiehn tauschte sich mit den anwesenden Oberstufenkursen aus und überreicht der Schule eine Urkunde über die zu diesem festlichen Anlass gepflanzten Bäume in Israel.

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